Flüssigboden-Materialien: Wir sind Ihr qualifizierter Experte

Die Karl Huneke Straßen- und Tiefbau GmbH aus Leer stellt Flüssigboden nach dem RSS-System her und verwendet diese Methode mit hohem Fachwissen. Wer den Begriff Flüssigboden richtig verwendet, beschreibt ein Verfahren, mit dessen Hilfe jeder Bodenaushub zeitweise in fließfähigen Zustand versetzt und kontrolliert wieder so fixiert werden kann, dass die bautechnisch wichtigen Eigenschaften des Ausgangsbodens weitgehend erhalten bleiben. Die Aufbereitung zu Flüssigboden erfolgt dabei in zentralen Anlagen oder mit kompakten Anlagen unterschiedlicher Größe direkt auf der Baustelle. Wir verfügen über eine mobile rechnergesteuerte RSS-Kompaktanlage mit Baustellensilos. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht immer die Wiederverwendung des auf der jeweiligen Baustelle anfallenden Bodens. Verschiedene Materialien tragen zum Erfolg unserer Flüssigboden-Projekte bei.

 

Die KARL HUNEKE GmbH stellt Flüssigbodenmaterial her

 


Die perfekte Mischung: Ausgangsmaterial und Zusatzstoffe

Zur Herstellung von Flüssigboden dienen nahezu alle Arten von Bodenaushub sowie andere mineralische Stoffe als Ausgangsmaterial. Darüber hinaus eignen sich auch diverse Recyclingmaterialien und Schüttstoffe, sofern sie keine resthydraulischen oder andere den Feuchtigkeitshaushalt verändernden Stoffe aufweisen. Dem Ausgangsmaterial werden Zusatzstoffe wie zum Beispiel Tonminerale zugesetzt, die als bodenartig bezeichnet werden, da sie im Boden auch in natürlicher Form vorkommen. Hinzu kommen Zugabewasser und bei Bedarf Spezialkalk. Jeder Zusatzstoff erfüllt eine bestimmte Funktion.

 

Mit Plastifikator fließt der Flüssigboden

Der Zusatzstoff, der die temporäre Fließfähigkeit eines Verfüllmaterials aus dem Boden ermöglicht, wird als Plastifikator bezeichnet. Er hält das Zugabewasser in der Bodenmatrix des Flüssigbodens, solange der sich im fließfähigen Zustand befindet. Dank dieser Eigenschaft ermöglicht er zudem die Bildung eines Wasserfilms oder von Gleitschichten zwischen den Bodenpartikeln und bewahrt so die temporäre Fließfähigkeit des Bodens. Plastifikatoren sind beispielsweise Cellulosederivate, Bentonitsuspensionen, chemische Fließmittel sowie spezielle Schichtmineralien. Unsere Aufgabe besteht darin, die Eignung der Materialien individuell für Ihren Auftrag und Ihre Baugrube zu prüfen und sorgfältig nachzuweisen.

Mit Beschleuniger und Stabilisatoren bestimmen wir das Tempo

Als Beschleuniger verwenden wir hydraulische Beschleuniger, also Zemente, die einen auf Boden und Situation abgestimmten Hydratationsverlauf aufweisen. Sie entziehen dem zugesetzten Plastifikator das Wasser zu einem vorab definierten Zeitpunkt. Gleitschichten werden abgebaut, an den Bodenpartikeln der Flüssigbodenmatrix entsteht Reibkraft. Das ehemals fließfähige Material wird fester. Anschließend nimmt der ebenfalls am Prozess beteiligte Stabilisator das restliche Zugabewasser auf und bindet es dauerhaft. Stabilisatoren sind also Zusatzstoffe, welche die bereits durch Beschleuniger bewirkte Plastizität des Flüssigbodens weiter reduzieren und dadurch die Rückverfestigung mit den Ausgangseigenschaften des Bodens vorantreiben.

 

Mit Wasser und Kalk zur optimalen Konsistenz des Flüssigbodens

Durch die zeitlich steuerbare Plastifizierung können unsere Experten also die Belastbarkeit eines Flüssigbodens gezielt vorbestimmen und situationsspezifisch verändern. Als Zugabewasser bezeichnen wir die Menge an Wasser, die wir, abhängig von der gewünschten Konsistenz, dem Flüssigboden beimischen, um ihn temporär fließfähig zu machen. Spezialkalk setzen wir bei extrem tonhaltigem, feuchtem oder rieselunfähigem Boden ein. Seine besonderen Eigenschaften verhindern das unkontrollierte Nacherhärten.

LEISTUNGSBEREICHE FLÜSSIGBODEN