Aktuelles von Huneke

Veröffentlicht am: 28.06.2018

Nachbehandlung von Beton – warum dies wichtig ist

Bei einer frisch verlegten Betonfahrbahn ist darauf zu achten, dass das Wasser im Inneren der Schicht nicht zu schnell verdunstet. Die Feuchtigkeit im frischen Beton fördert die Festigkeit beim Aushärten. An Stellen, an denen das Wasser besonders zügig verdunstet, können sich Risse bilden. Entsprechende Maßnahmen zur Nachbehandlung sollen dieser frühzeitigen Rissbildung sowie dem sogenannten Frühschwinden entgegenwirken.

Für eine angemessene Nachbehandlung wird bereits im Vorfeld ein entsprechend großes Zeitfenster bei der Bauplanung mit einkalkuliert. Damit eine Fahrbahn freigegeben werden kann, muss der Beton mindestens eine Festigkeit von 70 Prozent vorweisen. Um diesen Prozess zu unterstützen, wird direkt nach der Herstellung der Fahrbahndecke ein Nachbehandlungsmittel gleichmäßig und in wiederkehrenden Abständen aufgetragen. Zudem haben die Witterungsverhältnisse einen Einfluss darauf, wie lange die Maßnahmen zur Nachbehandlung durchgeführt werden sollten. Besteht in den ersten Tagen unmittelbar nach dem Betonieren eine feuchte Wetterlage mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von mindestens 85 Prozent, wird dies als Nachbehandlungsmaßnahme gewertet.

Nachbehandlung von Beton

Weitere Maßnahmen beinhalten, dass der Beton möglichst lange in der Schalung verbleibt. Zudem kann die Fahrbahndecke mit dampfdichten Folien abgedeckt werden, die an den Kanten einen dichten Abschluss vorweisen sollten. In der Praxis werden entweder einzelne Verfahren für die Nachbehandlung eingesetzt oder eine Kombination aus mehreren. Egal, welche Methode angewendet wird, es ist wichtig, dass hierfür ausreichend Zeit eingeplant wird, damit ein langlebiges und sicheres Ergebnis gewährleistet werden kann.